Wie die Nachrichtenagentur ABNA unter Berufung auf die türkische Zeitung Zamam berichtet, erklärte Ibrahim Kalin, der Chef des türkischen Geheimdienstes, in Reaktion auf das zwischen dem Iran und den USA unterzeichnete Memorandum of Understanding, dass das zwischen den USA und dem Iran abgeschlossene Abkommen von schwierigen Verhandlungen begleitet sein werde.
Kalin sagte, dass die Türkei das zwischen Washington und Teheran angekündigte Abkommen begrüße, aber die Notwendigkeit eines vorsichtigen Umgangs damit betone, und erklärte, dass die nächste Phase schwierige Verhandlungen über grundlegende Fragen mit sich bringen werde.
Kalin erläuterte, dass die Nachrichten über die Erzielung eines Abkommens mit Zufriedenheit aufgenommen wurden, aber die Angelegenheit noch nicht abgeschlossen sei. Er sagte, dass die kommende Zeit voller komplexer Verhandlungen sein werde, die sich mit grundlegenden und strittigen Fragen zwischen den Parteien befassen würden.
Er dankte den Ländern, die im Verhandlungsprozess eine Rolle gespielt haben, darunter Pakistan und Katar, und stellte fest, dass dieses Abkommen ein wichtiger Schritt zur Erreichung eines dauerhaften Friedens in der Region sein könnte. Er äußerte auch die Hoffnung, dass die nächste Phase zur Stärkung der Stabilität und zur Herstellung eines dauerhaften Friedens im Nahen Osten beitragen werde.
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan erklärte gestern ebenfalls, dass die Region nach der Ankündigung des Abkommens zwischen den USA und dem Iran nach Monaten der Spannungen „aufatmete“. Er betonte, dass dieser „sinnlose Krieg“ endlich zu Ende gegangen sei.
Der türkische Außenminister Hakan Fidan betonte in einem Telefonat mit seinem iranischen Amtskollegen Abbas Araghchi die Notwendigkeit, sich vor jeglichen Provokationen zu hüten, die auf eine Vereitelung des Abkommens abzielen, und wies darauf hin, dass die Türkei ihre Beteiligung an der Stärkung von Frieden, Ruhe und Stabilität in der Region fortsetzen werde.
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